Bachelorarbeit - Fragebogen

12. Juli 2009

November 2008 - schonwieder ganz schön lange her, dass ich hier etwas schreibe, aber meine Bachelorarbeit gibt mir ausreichend Grund, mal wieder einen kleinen Text zu verfassen.

Zum Vergleich von Blogs und Microblogs habe ich einen Fragebogen erstellt und würde mich sehr freuen, wenn der eine oder andere Blog- bzw. Microblogleser sich bereit erklären würde, diesen auszufüllen. Dauert etwa 10 Minuten und es gibt drei 20 Euro Amazongutscheine zu gewinnen. Der Fragebogen läuft von nun an bis zum 26. Juli. Ergebnisse kann ich anschließend, in Absprache mit der betreuenden Dozentin, hier veröffentlichen.

Der Link ist: http://ofb.msd-media.de/ba-blogs

Ich würde mich natürlich über Hilfe anderer Blogger bei der Verbreitung der Umfrage freuen! Ein Twitterprofil habe ich ebenfalls ganz frisch angelegt: http://twitter.com/benschn

NACHTRAG: Auch wenn es nicht den Anschein hatte, aber die drei Amazongutscheine wurden tatsächlich Ende letzten Jahres noch versandt! Irgendwie war ich einfach zu faul, dass hier noch nachzutragen. Die drei Empfänger wurden per Zufalls-PHP-Script ausgewählt! :) Herzlichen Glückwunsch!

Lesenswerter Werdegang

30. November 2008

Gestern Abend beim Durchblättern meines Netvibes habe ich einen interessanten Werdegang auf Seo-Vault gefunden. Irgendwie ist es auch einfach mal nett, die Geschichte anderer zu lesen. Deswegen verliere ich an dieser Stelle nicht zu viele Worte und wünsche viel Spass beim Lesen. Vielleicht motiviert der Artikel ja den ein oder anderen. Zum Artikel Jung und Selbstständig.

Ein Auto für alle?

31. Oktober 2008

Kommt es nur mir so vor oder ist die neuste Werbung eines großen Autokonzerns unfreiwillig komisch?

Zitat aus dem Spot:

Wir haben ein Auto für Menschen gebaut, die für den ersten Eindruck nur zehntel Sekunden brauchen, [...] und diejenigen, die 10.000 Gerüche unterscheiden können - eben für Alle!

Das lustige daran ist, dass danach der Grundpreis von nur 16.500 € angezeigt wird. Wenn ein so billiges Auto mal kein Auto für alle ist…

Hier der Spot:

Kombination von Forum und Blogs

30. September 2008

Bereits vor einer ganzen Weile bin ich über einen Beitrag von Frank Helmschrott gestolpert, in dem er die Idee ausführt, dass man doch Blogs mit einem übergeordnetem Forum kombinieren könnte. Diese Idee ist mir ebenfalls schon vor einer Weile gekommen und ich finde sie sehr interessant. Wenn ich mich recht erinnere, möchte Wordpress bald für genau solche Vorhaben die Kommentare besser zugänglich machen.

Die Idee hat als auf jeden Fall Potential. Man könnte das Ganze natürlich in viele Richtungen weiterspinnen. Wie wäre es zum Beispiel, wenn die Benutzer der Plattform die Kommentare bewerten könnten wie es zum Beispiel bei Youtube der Fall ist? Dadurch könnte eine Art gemeinschaftlicher Spamfilter geschaffen werden und die Blogautoren müssten sich nicht zwangsläufig um das durchaus nervige Kontrollieren der Kommentare kümmern.

Ehrlich gesagt war ich bis nun zu faul mir die ganzen Kommentare durchzulesen. Das war auch einer der Gründe wieso ich die Veröffentlichung dieses Artikels so lange vor mir hergeschoben habe. Das hole ich aber noch nach! Wie wahrscheinlich ist eine baldige Veröffentlichung eines solchen Dienstes?

Unsortierte Gedanken zu Olympia

24. August 2008

Gerade ist also die Abschlussfeier der olympischen Spiele 2008 und irgendwie reizt es mich in diesem Zusammenhang auf einige Aspekte einzugehen. Leider ist das ja zu einem sehr schweren Thema geworden und ich hoffe, die richtigen Worte zu finden. Der Beitrag ist quellenlos, da überaus subjektiv.

Die Spiele haben genauso bunt geendet, wie sie mit der wirklich genialen Eröffnungsfeier angefangen haben. Ja, die Feuerwerkfußstapfen waren schon vorher aufgenommen und das kleine Kind, das gesungen hat war nur eine hübschere Synchronsprecherin. Dennoch waren beide Feiern herausragend, wenn auch übertrieben - als Show genial, für die Olympiade etwas gewöhnungsbedürftig.

Die sportlichen Wettkämpfe waren durchorganisiert, hatten lediglich wenige Knackpunkte. Mal war die Zeit zu knapp einkalkuliert, mal die Siegerehrung zu nahe am Hammerwurf. Insgesamt scheint jedoch alles gut geklappt zu haben. Die Bedinungen waren eher mittelmäßig. Man sollte jedoch anmerken, dass sich China hier wirklich Mühe gegeben hat, die Unannehmlichkeiten zu beseitigen. Als Beispiel sei der Smog genannt, gegen welchen zahlreiche Maßnahmen eingeleitet wurden. Außerdem ist anzumerken, dass der Termin vom IOC festgelegt wurde auf diese, was das Wetter betreffend, suboptimale Zeit und nicht von China. Die olypmischen Anlagen schienen dagegen nahezu perfekt.

Die Sportler haben teilweise wahnsinnige Leistungen erbracht und die Zuschauer zum Staunen veranlasst. Auch die Deutschen waren, trotz schleppendem Start, sehr erfolgreich. Was mich hier gestört hat, und überhaupt nichts mit China zu tun hat, ist der allgemeine Generalverdacht gegenüber allen Sportlern. Wie groß die Dunkelziffer der dopenden Sportler ist, wird sowieso niemals komplett aufgeklärt. Das ist natürlich schade, bringt Sport jedoch mit sich.

Was mich wirklich gestört hat, war die Berichterstattung der öffentlich Rechtlichen. Nicht ein Tag und nicht eine Veranstaltung ist vergangen, ohne dass auch das kleinste Detail auf die weitreichenden Probleme, die ich ja nicht abstreiten möchte, bezogen wurden. Natürlich laufen grundlegende Sachen in China nicht richtig, jedoch hätte man hier ein wenig differenzierter berichten können. Es ist nicht nötig, schon während der Eröffnung Begriffe wie “Spiele des Unbehagens” zu formen oder den Pianisten Lang Lang zum Thema regelrecht auszuquetschen. Was soll der dazu sagen? Ich hätte mir gewünscht, dass bei den Wettkämpfen nur über diese berichtet worden wäre. Zumal gerade die westliche Berichterstattung ständig gesagt hat, dass die Spiele nicht politisiert werden sollte. Durch die ständigen Kommentare hat genau diese Berichterstattung die Spiele politisiert, nicht China! Wahrscheinlich braucht die Presse hierzulande ebensolche Aufhänger wie die Olympiade, um auf die Missstände aufmerksam zu machen. Schade im Sinne der eigentlichen olympischen Spiele.

Darauf, das Schmidt sich mal wieder als Pseudointellektueller hat feiern lassen und nebenbei einen Chinesen als Nazischwein beschimpft hat, würde ich am liebsten garnicht eingehen. Das war absolut unpassend und vom Niveau her nicht weiter als Pocher. Der behauptet jedoch wenigstens nicht, ach so intelligente Scherze zu bringen. Das ist aber nur als kurzer Einschub zur Berichterstattung zu sehen.

Mein Fazit zu den Spielen ist, dass China durchaus zu den Spielen passte, jedoch unpassend dargestellt worden ist und sich große Mühe gemacht hat, diese zu veranstalten. Teilweise hatten sie schon etwas von Perfektion. Was die Berichterstattung angeht, sollten wir uns jedoch an die eigene Nase packen. Wer nicht zwischen den olympischen Spielen, dem chinesischen System und den chinesischen Leuten unterscheiden kann, sollte vielleicht lieber das Musikantenstadl zeigen, anstatt die Olympiade. Leider gibt’s ja keine Alternativen.

Top Kommentatoren Plugin

20. August 2008

Sehr nett finde ich das Top Kommentatoren Plugin für Blogs, zuerst gesehen bei Selbstständig im Netz. Dieses bewirkt eigentlich nur, dass die Kommentatoren mit den meisten Kommentaren irgendwo auf der Seite, meist im Footer, angezeigt werden. Das Plugin einzubauen ist kaum Aufwand, scheint jedoch große Auswirkungen zu haben. Die Leute kommen regelmäßiger wieder um Kommentare für neue Beiträge zu schreiben, da Sie ja einen Link bekommen, wenn sie fleißig sind. So ist zumindest die Theorie. Sobald ich mich hingesetzt habe, um ein Design für diesen Blog zu erstellen, werde ich das Plugin einbauen, um zu testen, inwiefern man dadurch mehr Kommentare bekommt.

Bleibt dann nur zu hoffen, dass die Kommentare etwas ergiebiger sind, als die der Leute, die aus den ganzen NoFollow-Listen kommen. Denn die schreiben eigentlich nur Quatsch um einen Link zu bekommen.

Automatische Speicherung von Formularfeldern?

19. August 2008

Manchmal sind Formulare im Internet wirklich tückisch. Gerade erst habe ich mir 5 Minuten einen Wolf getippt um einen Kommentar zu verfassen, klicke auf Submit und die nächste Seite hat einen Fehler. Der ganze Text ist weg und ich ärgere mich. Gibt es vielleicht ein Plugin für den Firefox, der solche Texte automatisch mitspeichert? Ich benutze Version 2.0 und bei mir ist das Textfeld leer, wenn ich auf Zurück klicke.

Usability bei StudiVZ - Gallerien

16. August 2008
Schließen Button in der StudiVZ-Gallerie

Schließen Button in der StudiVZ-Gallerie

Mir ist gerade bei StudiVZ aufgefallen, dass der Knopf für das Schließen eines Bildes äußerst ungünstig liegt. Direkt darunter befindet sich nämlich der “Raus hier” Link. Klickt man also ausversehen zwei Mal auf den Schließen - Knopf, ist man ausgeloggt und muss sich erneut einloggen und zur Gallerie zurück finden. Klingt kleinkariert, ist mir aber gerade aufgefallen, da genau das passiert ist. Vielleicht könnte das Team hier ein wenig was überarbeiten. Vorraussichtlich StudiVZ ist überhaupt an Vorschlägen interessiert. Überhaupt fande ich die alte Gallerie besser als die neue. Es muss ja nicht immer überladene Ajaxtechnik sein…

Wenn StudiVZ bald an Facebook verkauft wird, ist das ja aber eh erledigt! ;)

Kleines Experiment mit einem AStore

14. August 2008

Ich denke, vielen Lesern wird der Begriff AStore von Amazon schon ein Begriff sein. Ansonsten gibt es hier eine ganz gute Beschreibung, was das ist. Ich habe mich schon länger gefragt, ob man mit einer entsprechenden Nische etwas Geld über Google generieren kann.

Die Nische für mein Experiment sind so genannte Kong Mings. Zu diesem Thema habe ich den AStore mit dem Keyword Himmelslaterne erstellt, einige Kong Mings und andere passende Produkte in den Shop geladen und mit einer eigenen Beschreibung versehen damit Google auch ein wenig Content vorgesetzt bekommt.

Das nächste Ziel ist nun, den AStore in den Index von Google zu bringen. Scheint ja ganz gut zu funktionieren. Zumindest ein AStore zum Stichwort Ed Hardy hat es auf Platz 5 bei Google geschafft. Nicht schlecht! Für meinen AStore heißt es nun also in erster Linie, dass ein paar Links gesetzt werden müssen und dann werde ich abwarten, was damit geschieht. Wenn irgendetwas passiert, werde ich natürlich berichten.

Irgendwie liest man zu den AStores sehr viele verschiedene Meinungen. Die einen finden die Dinger eher veraltert, andere denken, dass man damit ganz nette Provisionsumsätze machen kann. Verfolgt man eine r-Strategie, kann ein funktionierender AStore schon geeignet sein, um ein wenig Kleingeld zusätzlich zu machen. Meinungen von meinen kaum vorhandenen Lesern gerne in den Kommentaren - und das bitte auf jeden Fall so!

Biologie und Projektstrategien im Internet

13. August 2008

An dieser Stelle möchte ich noch einen weiteren Beitrag aus meinem alten Blog in überarbeiteter Fassung in den neuen Blog übernehmen. Ein altes Experiment in Form einer Landingpage hatte mich vor einiger Zeit an etwas aus meinem Biologiekurs erinnert: Die k- und die r-Strategien.

Kurzer Exkurs: Die k-Strategen setzen bei der Erhaltung der Art auf sehr wenige Nachkommen und behüten diese dann stark. Ein passendes Beispiel ist der Mensch. Die r-Strategen dahingehend bringen sehr viele Nachkommen zur Welt und kümmern sich dafür nicht mehr so stark um sie. Ganz nach dem Prinzip “Irgendwer wird schon durchkommen”. Beispiel hierfür sind Kröten, da diese einmal Ableichen und dann wieder verschwinden.

Worauf will ich nun also hinaus? Das Internetbusiness scheint vergleichbar. Dort scheinen mir die meisten Projektbetreiber (nicht jeder ist ein Gründer, der eine Webseite hat…) derzeit eine k-Strategie zu verfolgen. Sie haben ein Projekt, setzen eine Idee um und hüten dieses Projekt anschließend wie ihren Augapfel. Aber wäre es nicht sinnvoll, auch mal die r-Strategie zu überdenken? Viele ganz kleine Projekte zu entwerfen, die möglichst wenig Wartung verlangen und anschließend nur ein paar Euro abwerfen? Dann wäre es egal wenn ein oder zwei Projekte auf der Strecke blieben, denn man hat ja noch 100 andere.

Mir gefällt der Gedankengang. Oder kann es sogar sein, dass es auch viele r-Strategen im Internet gibt, man nur nicht so oft was von Ihnen zu hören bekommt wie von den großen Gründern?